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Christoph Sassen

Christoph Sassen, DIE LINKE Viersen

"Wir verzichten!"

"Wir verzichten!" Das ist die klare Position von Christoph Saßen, Vorsitzender der Viersener Kreistagsgruppe DIE LINKE und Monika Brands, Sprecherin des Kreisverbandes DIE LINKE. Viersen zu der Einladung der Niederrheinwerke Viersen zum diesjährigen Jazz-Festival in Viersen.

"Wir verzichten!" Das ist die klare Position  von Christoph Saßen, Vorsitzender der Viersener Kreistagsgruppe DIE LINKE und Monika Brands, Sprecherin des Kreisverbandes DIE LINKE. Viersen zu der Einladung der Niederrheinwerke Viersen zum diesjährigen Jazz-Festival in Viersen.

"Die Niederrheinwerke haben uns beiden eine Einladung für das Jazz-Festival am Samstag, 25.09.2010 zukommen lassen. Wir beide erhalten mit je einer Begleitung freien Eintritt. Für unser leibliches Wohl wäre während der gesamten Veranstaltung gesorgt." klärt die Kreistagsabgeordnete Monika Brands auf. "Wir wollen nichts geschenkt", so Brands weiter. Die einzelne Karte in der Preiskategorie 1 kostet im Vorverkauf 45 Euro zzgl. Gebühren. Dazu Christoph Saßen, Vorsitzender der LINKEN im Kreistag und Fraktionsvorsitzender im Viersener Stadtrat: "Umgerechnet hat diese Einladung für uns beide einen Gegenwert von 180 Euro. Hinzu kommt noch die Verköstigung. Ein solches Geschenk anzunehmen wäre aus unserer Sicht Vorteilsnahme und entspricht nicht im geringstem dem, was wir mit unserer Politik bezwecken wollen. Wir predigen nicht Wasser und trinken Wein, das ist nicht unsere Art, daher lehnen wir die Einladung der Niederrheinwerke ab. Ein weiteres Geschmäckle hat diese Einladung wenn man weiss, das ich im Viersener Stadtrat Mitglied der Kommission zur Umstrukturierung der Niederrheinwerke bin" so Saßen weiter. "Wir sind von den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises und der Stadt Viersen gewählt worden, damit wir für soziale Gerechtigkeit eintreten und nicht um im VIP Bereich Sekt zu schlürfen. Wie sollen wir guten Gewissens Entscheidungen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger treffen, wenn wir solche Geschenke annehmen? Wir wollen auch morgen noch in den Spiegel schauen können."