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Britta Pietsch

Viersener LINKE befürchtet weitere Krankenhausschliessungen in Viersen

Am kommenden Mittwoch (20. Januar) bringt die Landesregierung einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Krankenhausgestaltungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen in den Landtag ein.

Zum Hintergrund: Der Gesetzesentwurf, der die medizinischen Leistungsbereiche und Leistungsgruppen in die Krankenhausplanung einführen will, setzt dadurch besonders kleinere Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung massiv unter Druck. 

Britta Pietsch, Kreissprecherin der Viersener LINKEN dazu: “Inwieweit diese geplante Gesetzesänderung auch die Krankenhäuser im Kreis Viersen trifft ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Gerade die Pandemie habe doch gezeigt, dass der Gesundheitssektor am Limit ist.“  Die Krankenhäuser seien unterfinanziert, die Beschäftigten überlastet. Die Konsequenz daraus müsse der Ausbau der Krankenhäuser sein, nicht ihr Abbau. 

Für Pietsch ist deshalb klar: „Wir werden zeitnah mit unseren Krankenhäusern Kontakt aufnehmen inwieweit sie diese Gesetzesänderung betrifft. Politik darf hier nicht stillschweigend zuschauen. Die medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung muss sichergestellt werden.“