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Franz Lohbusch

Pressemitteilung zur Gesamtschuldiskussion

Britta Pietsch

Sehr geehrte Damen und Herren! 
Die Partei DIE LINKE in der Stadt Viersen hält weiterhin an der Forderung nach einer Einrichtung einer zweiten Gesamtschule fest. Daran kann auch die stereotype PM der CDU, die pikanterweise vor einiger Zeit fast wortgleich als Entgegnung auf eine Forderung einer anderen Partei veröffentlicht wurde, nichts ändern. 
In der nächsten Mitgliederversammlung des Ortsverbandes der Partei DIE LINKE, am 24.2.2011 wird deshalb das  Thema –Gesamtschule- auf der Tagesordnung stehen. Die weitere Vorgehensweise für die Verwirklichung der Forderung nach einer zweiten Gesamtschule wird in dieser öffentlichen Mitgliederversammlung diskutiert und beraten werden. 
Der Fraktionsvorsitzende der Viersener Stadtratsfraktion DIE LINKE, Christoph Sassen, kündigt an, daß die Fraktion innerhalb der nächsten Wochen einen Antrag auf Einrichtung einer weiteren Gesamtschule  an den Rat der Stadt Viersen richten werde.  
In diesem Zusammenhang plädiert DIE LINKE in der Stadt Viersen vor allen Dingen an die Führungsspitze der Viersener CDU, ihre Haltung in der Schulpolitik zu überdenken. Der Tatsache ist endlich Rechnung zu tragen, daß das bisherige Schulsystem in weiten Teilen eine Verbesserung erfahren muß, so die Vorsitzenden des Viersener Ortsverbandes der Partei DIE LINKE, Britta Pietsch und Franz Lohbusch. Hier müssen auch alle anderen Parteien über ideologische Grenzen hinweg an einem Strang ziehen! 
Es ist nicht die Schuld der Partei DIE LINKE, daß z.B. die Hauptschule ein Auslaufmodell darstellt. Die Entwicklung zeichnete sich schon vor vielen Jahren ab, doch ein Handlungsbedarf wurde vor allen Dingen von CDU und FPD nicht gesehen. 
Heute, wo viele Hauptschulen alleine schon durch sinkende Schülerzahlen in ihrer Existenz bedroht sind, muß endlich gehandelt werden. 
Die ursprüngliche Forderung nach dem System Gesamtschule basiert nicht auf einer Überlegung der Partei DIE LINKE. Die Forderung der Partei DIE LINKE ist, daß Lernen und zwar gemeinsam von der ersten Klasse an.  
So gesehen ist die Forderung nach einer zweiten Gesamtschule ein Kompromiss! 
Diesen Kompromiss geht die Viersener Partei DIE LINKE ein, weil die Eltern durch die Anmeldezahlen an der Viersener Gesamtschule ihren Willen nach dem weiteren Ausbau der Gesamtschule manifestieren. 
Denn immerhin 50% der angemeldeten Kinder zur Gesamtschule müssen Jahr für Jahr zurückgewiesen werden. Dies ist ein Faktum, der nicht weg zu diskutieren ist.

Nach Einschätzung der Vorsitzenden des Viersener Ortsverbandes der Partei DIE LINKE, Britta Pietsch und Franz Lohbusch wird in der nächsten Zeit Bewegung in die Viersener Schullandschaft kommen. Es wird sich zeigen, wie die anderen Parteien sich zu der Forderung der Partei DIE LINKE stellen werden.  
Der Fraktionsvorsitzende im Viersener Stadtrat, Christoph Saßen, betont, daß die Partei DIE LINKE auf die anderen Parteien zugehen wird und drängt auf eine parteiübergreifende Zustimmung zum Wohle der Viersener Kinder. 
Mit freundlichen Grüßen 
Franz Lohbusch  
Vorsitzender