aus: Freitag.de
Frigga Haug
Ein gutes Leben
Teilzeitarbeit für alle – eine zeitgemäße Unterwanderung gewohnter Vorstellun-
gen und eingerosteter Identitäten. Rede zur Eröffnung des 3. Deutschen Sozial-
forums
Es geht uns um ein gutes Leben für alle. Das hört sich bescheiden an, ist jedoch, wie
wir erneut in der Krise des Kapitalismus sehen, das Unverschämteste, das einem der-
zeit einfallen kann. Auf dem Weg dorthin gibt es enorme Hindernisse – ökonomischer,
politischer, kultureller Art und schließlich solche, die in uns selbst liegen, in unseren
Gewohnheiten vor allem.
Arbeit ist in Verruf gekommen
„Die Gesellschaft findet nun einmal nicht ihr Gleichgewicht“, schreibt Marx 1875 im
Nachwort zu Enthüllungen über den Kommunisten-Prozess zu Köln, „bis sie sich um die
Sonne der Arbeit dreht.“
Dass die kapitalistische Gesellschaft im Ungleichgewicht ist, sieht jede, selbst wenn sie
selbst noch die Balance halten kann. Aber der Satzteil mit der Sonne der Arbeit rutscht
widerborstig herunter und liegt schwer im Magen. Er ruft Erinnerungen an Arbeiterlieder
wach, - alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will – seltsam deplaziert, wo
der Tastendruck oder der Touch regiert, ohne Stärke, fast schwerelos. Zudem ist Arbeit
lange schon vielfach in Verruf gekommen, mehr Last und Mühe als Freude und Ge-
nuss, also eher dunkel als hell. Und doch gibt es ein Echo tief in uns, dass „die Sonne
der Arbeit“ die Kämpfe der Arbeiterbewegung weit überschreitet, ja in der Wirklichkeit
auf das Gesamtprojekt der Menschwerdung zielt – als gemeinsame Tätigkeit. In der
Arbeit betätigen sich Menschen, schaffen sich selbst, genießen das Leben, befriedigen
ihre Bedürfnisse und entfalten ihre Liebesfähigkeit. So konkret sich solche Bestimmun-
gen anhören, so abstrakt erscheinen sie angesichts der Entwicklung der Arbeit unter
kapitalistischen Bedingungen und vor allem unserer gegenwärtigen Lage.
„Die Geschichte“, schreibt Antonio Labriola (1998) könnte „in einem Trauerspiel als
Tragödie der Arbeit dargestellt werden.“
Was die Menschen als gemeinsame Arbeit beginnen, ja ihre eigene Entwicklung wen-
det sich gegen sie, verstärkt die Herrschaft über sie, je reicher sie werden, desto mehr
fallen sie in Armut. Im Laufe der Geschichte gestalten die Menschen nicht immer
selbstbewusster ihre gemeinsame gesellschaftliche Arbeitskraft, umgekehrt überfällt
das von Menschen Geschaffene hinterrücks die Einzelnen, als hätten sie nichts damit
zu tun. Wir können eine lange Reihe solcher absurder Formulierungen sprechen und
historisch begründen.
Denn in der Arbeit kreuzen sich Herrschaft und Befreiung, Mühsal und Genuss, Ent-
fremdung und Selbstverwirklichung, Entwicklung und Nichtentwicklung, Notwendigkeit
und Freiheit.
Zu wenig Arbeit?
„Unserer Gesellschaft geht die Arbeit aus“, rufen seit etwa 25 Jahren die Sozialwissen-
schaftler als handle es sich um ein Bergwerk, das erschöpft ist. Sie bemühen sich, ei-
nen Gesellschaftszusammenhalt anders zu finden, nicht über Arbeit, sondern vielleicht
über Kommunikation oder über den Konsum und so das Trauerspiel in einem Wellness-
center zu beenden. Das ist zwar Mainstream-Theorie, scheint sich aber praktisch zu
bewahrheiten. Denn inzwischen lehrt uns die Weltwirtschaftskrise das Fürchten. Die
Meldungen über mehr und mehr Arbeitslose – täglich mehrere Tausend – füllen die
Nachrichten, Angst schleicht sich in die Herzen der Vielen. Wann wird es uns treffen?
Verzweifelt versucht man sich an den Arbeitsplatz, soweit noch vorhanden, zu klam-
mern, alle weiterreichenden Wünsche zu vergessen und ist bereit zu vielem.
Wo immer wir hinsehen, zeigen sich uns die Dinge doppelköpfig. Denn Arbeitslosigkeit
ist ja nicht einfach ein Mangel und Anzeiger für Armut, Beleg, dass das Bergwerk leer
ist. Sie ist nach der anderen Seite hin nichts anderes als der Nachweis, dass sich die
Produktivkräfte der Arbeit soweit entwickelt haben, dass wir die notwendige Arbeitszeit
für das Überleben erheblich reduzieren können, sie zeigt also Reichtum an -, freilich
nicht für diejenigen, die arbeitslos werden. Wenn gesellschaftlich weniger Arbeit für das
Notwendige gebraucht wird, wären die Menschen freigesetzt, endlich die vielen Tätig-
keiten aufzunehmen, zu denen aus purer Not in der Form der Überarbeit bislang die
Zeit nicht reichte. Dass sich die Menschen des Wenigerwerdens von notwendiger Arbeit
nicht freuen können, dafür sorgt wiederum ihre kapitalistische Formbestimmung als
Lohnarbeit. Nur wer sich seine acht Stunden oder mehr zur Verfügung stellt, kann auf
Anerkennung, entsprechende Entlohnung, Wertschätzung, Teilhabe hoffen.
So bedeutet Arbeitslosigkeit eine Freisetzung als Beraubung, eine Tragödie diesmal für
die Arbeitenden.
Wir gehen davon aus, dass wir inzwischen nurmehr ein Bruchteil an Arbeitsstunden für
die gleichen Produkte einsetzen müssen und bei gewachsenem Niveau an Lebens-
standard jedenfalls weit weniger als die Hälfte – und dass dies auch weltweit durch-
setzbar wäre, da sich die Produktivkräfte und das nötige Know-how in absehbarer Zeit
verallgemeinern ließen.
Kein Aufschrei
In dieser Situation fordert die bundesdeutsche Regierung eines der reichsten Länder,
das insbesondere in bittere Armut gefallen zu sein scheint, eine Verlängerung der wö-
chentlichen und vor allem auch der Lebensarbeitszeit mit der Behauptung, so Arbeits-
plätze zu sichern. Die Widersinnigkeit dieser Behauptung ist so offensichtlich, dass
Angst und Verzweiflung die Menschen taub und stumm gemacht haben müssen, dass
sie nicht weithin hörbar aufschreien.
Dabei hält die Regierung fest an einem Arbeitsmodell, das von einem Acht-Stundentag
ausgeht, ohne dass für alle ein solcher Arbeitsplatz vorgesehen ist. Und auch jetzt gibt
es keinen Aufschrei im Land, sondern weiter beherrscht Einschüchterung das Feld, die
die Einzelnen dazu bringt, zu hoffen, die Regierung wisse schon, was in der Krise zu
tun sei. Dies wider alle Erfahrung.
Die lange Zeit von Hartz IV hat zudem ein Flachland an Resignation und Lähmung her-
vorgebracht, allenfalls unterbrochen von trotzigen Rufen einiger weniger, dass Arbeits-
osigkeit ja das Recht auf Faulheit gewähre.
Die Rufe werden in der Bedrohtheit durch
die Krise leiser. Solidarität schrumpft. Rette sich wer kann.
Menschen in Bewegung bringen
Wie können und wollen wir in dieser Lage Politik machen? Wir agieren aus der Position
der Schwäche, aus dem Nicht-mainstream. Wir können andere nicht überzeugen, wenn
sie es nicht selber tun. Wir wollen Menschen zum Nachdenken, in eine Bewegung brin-
gen, die sie selber wollen können.
Was wäre jetzt die im Titel versprochene Unterwanderung von festgefahrener Politik,
von gewohnten Vorstellungen, eingerosteten Identitäten, von Ungleichheiten und Unge-
rechtigkeit?
Die Formulierung bezieht uns alle ein, und wie wir uns in den Verhältnissen eingerichtet
haben. Wie wir dann Losungen schmieden, etwa nach dem Recht aller auf einen Voll-
zeiterwerbsarbeitsplatz. Oder, – wenn wir das nicht haben können, was ja jedermann
weiß, wenn er einmal auf die Entwicklung der Produktivkräfte geblickt hat, bzw. durch-
rechnete, wie viel Zeit gebraucht wurde vor wenigen Jahrzehnten noch, als wir schon
um die 38-Stundenwoche stritten, ein Auto zu bauen, wie wenig es jetzt ist, wie viele
Autos schon überflüssig da sind, wie ökologisch schädlich sie sind usw. – wenn wir
dann die Richtung ändern und statt des Arbeitsplatzes wenigstens ein Grundeinkom-
men fordern. Eine bescheidene Forderung, die nurmehr ums bloße Überleben streitet
und in einer entwickelten Gesellschaft darum ringt, dass alle ein Dach über dem Kopf
haben und die Mittel für eine minimale Existenz, ohne demütigender Kontrolle unterwor-
fen zu werden.
Es ist mir zu bescheiden. Es fordert kaum zum Umdenken heraus. Es trifft uns nicht in
unseren gewordenen Sicherheiten. Es erscheint vielmehr als eine Fortsetzung der seit
dem Mittelalter gewährten Almosen und Armenspeise, der Wohlfahrt von oben. Eingrei-
fender, weil verknüpft mit den Mindesterwartungen an eine Zivilgesellschaft, scheint mir
die Forderung von Rosa Luxemburg, dass „die sozialen Garantien des Lebens selbst-
verständlich“ sind für alle, damit sie überhaupt in der Lage sind, sich um die lebenswer-
ten und notwendigen Bereiche des Lebens zu kümmern, sich in die Politik einzumi-
schen.
Die Losung
Wie wäre es jetzt mit der Losung: Teilzeitarbeit für alle. Die Losung muss zunächst auf
den empörten Widerstand der meisten treffen, vor allem derjenigen, die noch einen
Vollzeitarbeitsplatz haben, auf den sie sich eingerichtet haben im Zeitverbrauch, in
häuslicher Arbeitsteilung, im Lebensstandard. Lange wurde zudem gewerkschaftlich
gegen Teilzeitarbeit gekämpft. Weitgehend erfolglos, sie breitet sich aus – wir kennen
die Zahlen – 70 Prozent der Teilzeitarbeitsplätze haben Frauen inne. Das macht ihren
Ruf noch schäbiger. Teilzeitarbeit, das ist Armut, Ausweglosigkeit, es gibt kaum Sicher-
heit und schon gar keine Aufstiegsmöglichkeiten. Teilzeit arbeiten heißt nicht nur, keiner
ernsthaften Arbeit nachzugehen, es heißt auch, als Gesellschaftsmitglied versagt zu
haben. Soll also solche Politik das Elend der Teilzeitarbeiterinnen für die gesamte Ge-
sellschaft beschwören? Jeder weiß, mit so wenig Einkommen kann keine auskommen,
sodass sich weitere negative Einschätzungen an diese billigen Jobs heften: Zuverdiene-
rin zum Beispiel oder gar das
Ressentiment, dass Teilzeitarbeit sich jemand nur leisten
kann, die zugleich andere für sich arbeiten lässt.
So schrieb jemand typisch für viele als Kommentar zur Arcandor-Pleite: "Wenn Frauen
70 Prozent aller Niedrigjobs übernehmen, spricht dies nicht gerade für die Bereitschaft
berufliche Verantwortung zu übernehmen, sondern eher für die Möglichkeit sich den
Luxus leisten zu können, etwas für sich hinzuzuverdienen und ansonsten den Partner
für sich arbeiten zu lassen. Abgesehen davon übernehmen Männer 70 Prozent aller
Überstunden und 100 Prozent aller lebenszeitverkürzenden Jobs." (Tageszeitung,
9.6.09)
Schlechter Ruf, zu wenig Geld, keine Sicherheit, keine Anerkennung, keine Aufstiegs-
möglichkeiten – kurz Teilzeitarbeit scheint auf den ersten Blick genau das, was wir nicht
wollen. Arbeit als sinnloser Job, bloße Kräfteverausgabung gegen ein kleines Entgelt –
Restarbeiterinnen im System.
Wie wäre es, die geringe Achtung, die die Teilzeitarbeit hat, auf die Vollzeitarbeit zu
verschieben – und die Kraft darauf zu richten, die Minderwertigkeit der Teilzeit zu erset-
zen zunächst durch Aufwertung und Erkämpfung aller Rechte.
Der neue Arbeitstag
Einmal in Bewegung gekommen, können sich alle daran setzen, sich einen neuen Ar-
beitstag anzuprobieren. Wie wäre es, wenn man in der herkömmlichen Erwerbsarbeit
nur mehr vier Stunden zubrächte und über die freigewordene Zeit selbst verfügen könn-
te, statt andere einseitige Verfügung zuzulassen. Das Leben ist mehr als Erwerbsarbeit
– ihre Bedeutung gehört abgewertet. Das Miteinander, die Aufeinander-Angewiesenheit
braucht unbedingt mehr Zeit – nennen wir sie Zeit für Kinder, Alte, Nächste, Freunde
und für alles Lebendige um uns, das mehr und mehr verkommt. Dass wir das nicht so
ohne Weiteres verschieben können, stößt auf die politökonomische Grenze der Kapital-
verhältnisse – noch lassen sich größere Profite erringen, wenn weniger Menschen län-
ger arbeiten, und ihre Leben ganz den Kompetenzen, die es auch zum Profitmachen
braucht, verschreiben.
Aber wir könnten als anzustrebendes Ziel uns vorstellen und einfordern, dass auf jedem
Vollzeitarbeitsplatz zwei Menschen sich die Arbeit teilen. Das erledigt sogleich das
Problem der Arbeitslosigkeit, wir hätten dann mehr Arbeitsplätze als Menschen, die sich
darauf bewerben – so können wir uns auch endlich der Qualität der Arbeiten und ihrer
Angemessenheit an menschlichen Fähigkeiten und ihrer Entwicklung zuwenden.
Politik um Arbeit
Die neuen Halbzeit-Arbeitsplätze sollten langfristig am besten quotiert sein nach Ge-
schlecht, das bringt die unterschiedlichen Erfahrungen humanisierend ein. Gemeinsam
kann die Qualität der Erwerbsarbeit verbessert werden. Es sollen gute Arbeitsplätze
sein und ihr Zuschnitt nicht so, dass alles Schlechte auf einem Haufen landet, auf dem
anderen nur das qualifizierte, herausfordernde Kreative. Es ist klar, dass es für einen
anderen Zuschnitt der Arbeiten ebenso die Zustimmung aller braucht wie eine Politik
um Arbeit, die dies verfolgt. Solche Veränderung der Arbeitsteilung braucht die Verän-
derung der beteiligten Personen, Selbstveränderung, die man selbst in die Wege leitet.
Die außergewöhnliche Humanisierung,
die so in die Einzelarbeiten käme, setzt sich fort
in der Zuständigkeit aller für alle Lebensreproduktion, welches ja die Entfaltung sozialer
Fähigkeiten bedeutet. Veranschlagen wir dafür weitere vier Stunden. Es ist nicht einzu-
sehen, warum solche Menschlichkeit nur dem weiblichen Geschlecht zukommen soll.
Es betrifft ebenso alle Männer im Sinne einer Bereicherung.
Es ist ein Experiment
Da Ökonomie und Politik gegen solche Verschiebung an den alten jetzt in große Krise
geratenen Verteilungen festhalten wollen, liegt es unmittelbar auf der Hand, dass die
Einrichtung der Gesellschaft, was wir Politik nennen wollen, von allen gelernt und ge-
macht werden muss. Es ist ein Experiment. Dafür brauchen wir weitere vier Stunden,
um die verfahrenen und in einer Sackgasse steckende Gesellschaft in eine lebendige
demokratische Gemeinschaft zu verwandeln.
Und jetzt erst, nachdem diese gesellschaftlich notwendigen Dinge geordnet sind, kön-
nen wir auch daran gehen, die Träume unserer Jugend, das, was in uns schlummert, in
die Wirklichkeit zu bringen und in Muße und Genuss, in Anstrengung und Freundlichkeit
uns selbst als Zweck setzen.
Die neue Vollzeit ist Teilzeit
In dieser vier-in-einem-Perspektive wird selbstverständlich klar, dass Teilzeitarbeit für
alle die unbedingte Losung ist. Sie ist selbst ein Lernprozess, eine Herausforderung an
uns alle, die uns zum Nachdenken über unsere Gewohnheiten und Vorurteile anstiftet,
die sogleich eine Selbstveränderung in Gang setzt, die uns bewusst macht, dass wir ein
anderes Zeitregime für unsere Lebensweise brauchen, das wir gemeinsam erstreiten.
Formulieren wir die Forderung jetzt um in die einfache Forderung nach radikaler Ver-
kürzung der Erwerbsarbeitszeit, der jeder mit Kraft und Leidenschaft zustimmen kann,
weil wir die anderen Stunden brauchen für die Freiheit einer bewussten Verfügung über
ein gemeinsames Humanisierungsprojekt, in dem klar ist, dass es keine Herabwürdi-
gung des Lebens und der Personen ist, einer Teilzeitarbeit nachzugehen, sondern die
derzeit einzige Möglichkeit ihrer Würdigung als Menschen. Teilzeit ist die neue Vollzeit,
womit beide Begriffe aufgehört haben, etwas sinnvoll zu bezeichnen und beständig zu
sein. An ihre Stelle rückt die Forderung nach einem menschlichen Leben mit Zeit für die
Erledigung des Notwendigen, des sich Kümmerns um Leben und seine Bedingungen,
um die eigene Entwicklung und die notwendige Muße, um die politische Gestaltung und
Einrichtung der Gesellschaft.
Teilzeitarbeit für alle ist eine Losung, die ständig beraten werden will. Sie ändert das
gültige Zeitregime, sie löst das Problem der Arbeitslosigkeit, sie zielt auf Frauengleich-
stellung, auf die Verbesserung der Arbeiten, auf das Ziel eines guten Lebens. Es wird
ein langer Weg, setzen wir uns zusammen und fangen wir an.
Frigga Haug, Jahrgang 1937, war bis 2001 Professorin für Soziologie an der Hamburger Uni-
versität für Wirtschaft und Politik. Mitherausgeberin der Zeitschrift "Das Argument" und des His-
torisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus. Jahrelanges Engagement in der Antiatom- und
Frauenbewegung, Mitbegründerin der Berliner Volksuni und Mitglied im Wissenschaftlichen
Beirat von Attac
http://www.freitag.de/positionen/0942-haug-gutes-leben-sozialforum-hitzacker