7. Juli 2011

Vielen Dank an Wolfgang Zimmermann

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Donnerstag, 07. Juli 2011 im Parteibüro Viersen. Der

Kreisverband hatte eingeladen zur letzten Diskussion

der Programmdebatte, deren Ergebnisse am 12. Sep-

tember abgestimmt werden. Der Fraktionsvorsitzende

DIE LINKE. im Landtag NRW, Wolfgang Zimmermann

referierte über die bisherigen Ergebnisse, Widersprüche,

Meinungen und Positionen zum Programm der Linken.

Eine Abordnung der Linken aus Krefeld verstärkte die

Anzahl der zahlreichen, interessierten Besucher. Nach

dem Vortrag des Genossen Zimmermann entwickelte

sich eine mehrstündige Diskussion. DIE LINKE, als

Bollwerk gegen die Macht des Kapitals und ihre Allein-

stellungsmerkmale, nämlich soziale Gerechtigkeit,

Frieden und die Weiterführung der Demokratie in eine

freie und gerechte Gesellschaft bildeten die Eckpunkte

der Diskussion. Der systematische Demokratieabbau

des Neo-Liberalismus seit Beendigung des „Kalten

Krieges“ wurde genauso thematisiert wir die Zunahme

prekärer Beschäftigungsverhältnisse, der Leiharbeit und

Zeitarbeit, der Kombilöhne und die bedenklich zuneh-

menden Zahlen sogenannter „Aufstocker“.

Die Anwesenden waren sich darüber einig, dass zur

Bekämpfung des Rassismus und der derzeit stattfinden-

den imperialistischen Wirtschafts-Kriege in aller Welt

mit ihren völkerrechtsverbrecherischen Zügen,- eine

Mobilisierungsfähigkeit der Partei konsequent fortge-

führt werden muß. Ein Austritt Deutschlands aus der

NATO sowie eine Demokratisierung der UNO die von

Russland, China, Frankreich, England und der USA

dominiert wird, wurde als Ziel in der Versammlung

übereinstimmend definiert.

Die Arbeit der Partei ist ausgerichtet mit den weiteren

Schwerpunkt-Zielen: flächendeckender Mindestlohn, Arbeit

Für ALLE, Arbeitszeitverkürzung, Eindämmung oder gar

Verbot der Leiharbeit, Vermögensumverteilung, Wahl-

recht für ALLE, Ethik-Unterricht statt Religionsunterricht,

Gleichstellung ALLER Religionen, Trennung Religion und

Staat, Verhinderung der sogenannten 1., 2. und 3. Ar-

beitsmärkte, Politikwechsel. In breiten Bündnissen mit

Gewerkschaften, Sozial-und Umweltverbänden, Friedens-

bewegungen und den Betroffenen soll ein Politikwechsel

durch parlamentarische Arbeit und weitere Mobilisierung der

Massen angestrebt werden. Der Diskussionsabend im Büro

in Viersen war ein weiterer Schritt dazu. Salvatore Minten


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