dritte Krankenhaus privatisiert. Dort werden Gewinne an die Aktionäre abgeführt und nicht zum Nutzen der Patienten reinvestiert. Über eigene Medizinische Versorgungszentren bilden Rhön, Helios, Asklepios und Co. eine Wertschöpfungskette die bis tief hinein in die ambulante Versorgung reicht. Der Patient bleibt dabei auf der Strecke: Er ist nur noch Mittel zum Zweck der Gesundheitsindustrie und Profitmaximierung.
Britta Pietsch, Bundestagskandidatin der Partei DIE LINKE. aus Viersen erklärt: "Folgen der Privatisierung sind der so genannte Pflegenotstand, der sich schon längst zum Pflegekollaps ausgeweitet hat und somit der Türöffner zum Einzug der gefährlichen Pflege in unseren Krankenhäusern und Pflegeheimen geworden ist.
Studien belegen: Fast die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen leiden unter Mangelernährung und Liegegeschwüren, als Folge des Personalmangels. In den Krankenhäusern und in der ambulanten Krankenpflege herrschen ähnliche Zustände. Hilfebedürftige und kranke Menschen werden im Minutentakt abgepflegt. Das Pflegepersonal bricht unter der Arbeitsdichte zusammen und wer gegen diese menschenverachtende Situation aufbegehrt, hat nicht selten mit dem Verlust seiner Arbeitsstelle zu rechnen.
DIE LINKE. ist die Partei, die diesem Teufelskreislauf ein Ende setzten will.
DIE LINKE. kämpft
Damit gute Pflege endlich möglich ist.