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Erklärung der Bundestagskandidatin Britta Pietsch
21. September 2009 Erklärung der Bundestagskandidatin Britta Pietsch

Arbeiten für Kost und Logie

Dieser behauptete, dass der Pflegenotstand unmittelbar mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zusammenhängen würde. „Die acht großen privaten Pflegeanbieter mit rund 40.000 Beschäftigten treibt wohl die Sorge um, dass die Rendite in Zukunft nicht so hoch ausfallen wird,  wenn sie aufgrund der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns keine Hungerlöhne mehr zahlen dürfen.“ So Pietsch weiter. "Es ist höchste Zeit, dass die Pflege in die öffentliche Hand genommen wird und nicht den Profitinteressen einzelner überlassen wird. Über 2 Millionen pflegebedürftige Menschen in unserem Land habe ein Recht, unabhängig von ihrem Geldbeutel, auf qualifizierte Pflege. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, sowie Pflegende dürfen nicht mehr länger von der Politik im Stich gelassen werden und als Spielball des Gesundheitsmarktes missbraucht werden."
 
DIE LINKE kämpft gegen den Pflegenotstand und für eine qualifizierte Pflege. Durch die konsequente Erhöhung des Personalsschlüssels und die Schaffung von Rahmenbedingungen, die Pflege überhaupt erst möglich machen können der unmenschliche Situation in der Pflege ein Ende gesetzt werden. DIE LINKE fordert eine ordentliche Entlohnung, denn auch das Pflegepersonal muss von seiner Arbeit leben können und nicht mit Kost und Logie abgespeist werden.