Nun bekommen die Verantwortlichen im Kreis Probleme, denn mit dem Beschluss des Ratswahlausschusses drohen ihnen die Argumente auszugehen und sie sich politisch zu isolieren.
Zum einen sind Mitglieder DER LINKEN reihenweise bereit, eidesstattliche Versicherungen abzugeben, dass die Wahlen korrekt abliefen. Und auf der letzten Mitgliederversammlung herrschte statt Resignation eine entschlossene, kämpferische Stimmung und DIE LINKE hat nicht nur beim Landeswahlausschuss Beschwerde gegen die Nichtzulassung im Kreis eingelegt, sondern auch einen erfahrenen Rechtsanwalt mit der Vertretung ihrer Interessen beauftragt.
Dazu Christian Stadter, Pressesprecher des Kreisverbandes: „CDU-Ottmann sollte unverzüglich prüfen lassen, ob es möglich ist, dass der Kreiswahlausschuss seine Entscheidung zurücknimmt und berichtigt, bevor er das Ansehen des Kreises Viersen landesweit beschädigt. Eines zeichnet sich ab: Nach den Wahlen ist die CDU-Mehrheit futsch, bei starken Fraktionen DER LINKEN in Rat und Kreistag. Für die Wählerinnen und Wähler jedoch gilt: Jetzt erst recht! Die Chancen sind stark gestiegen, bei der Kommunalwahl die Partei für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit im Bildungswesen zu wählen. Und das ist und bleibt DIE LINKE.“